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Mehr User, größeres Vertrauen: So stehen die Deutschen zu KI

19.01.2026 Kathrin Schelling

Mehr User, größeres Vertrauen: So stehen die Deutschen zu KI

Seit dem Launch von ChatGPT im November 2022 hat der TÜV-Verband mit vier Umfragen dokumentiert, wie sich die Nutzung von generativer KI in Deutschland entwickelt. Hier sind fünf spannende Insights zum aktuellen Stand der Dinge.

Insight #1: Jeder Dritte hat schon generative KI benutzt

Zugegeben, das überrascht jetzt erst einmal niemanden: Seit generative KI – z. B. in Form von Apps wie ChatGPT oder DeepL – für die meisten von uns kostenlos verfügbar ist, steigen die Nutzerzahlen konstant. Im Oktober 2025 gaben bereits 65% der Befragten an, dass sie schon einmal generative KI genutzt haben. Ein Jahr davor waren es noch 53%.

Insight #2: Die Frauen holen auf

Insgesamt zeigt die aktuelle TÜV-Studie, dass mehr Männer als Frauen KI nutzen. Im Vergleich zum Vorjahr haben die Frauen allerdings ganz schön aufgeholt! Im Oktober 2024 hatten nur 53% der befragten Frauen schon einmal generative KI verwendet – aber 2025 bestand zwischen Männern (67%) und Frauen (63%) nur noch ein minimaler Unterschied.

Insight #3: Die Power-User sind jung

Auch dieses Ergebnis war zu erwarten: Jüngere Generationen haben beim Thema KI wenig Berührungsängste. In der Altersgruppe 19-29 Jahre haben satte 91% schon einmal mit generativer KI experimentiert. Knapp 39% der User in dieser Altersgruppe nutzen generative KI mehrmals pro Woche, 16% sogar jeden Tag.

Insight #4: Das Vertrauen in KI-Antworten wächst

Dass KI falsche Informationen als Fakten darstellen kann, das wissen wir inzwischen alle: Das nennt sich Halluzination und passiert z.B. dann, wenn ein KI-System keine Informationen zu einem Thema hat und trotzdem antworten muss. Dennoch vertrauen 53% der User darauf, dass KI-Tools korrekte Angaben machen – das sind 5% mehr als 2024!

Insight #5: Kostenlose Tools liegen klar vorn

Rund 32% der Befragten nutzen generative KI inzwischen auch im Beruf bzw. für Schule, Ausbildung und Studium. Die meisten setzen dabei allerdings auch weiterhin auf kostenlose Tools. Privat nutzen nur 11% einen kostenpflichtigen Premium-Account, im Beruf sind es aktuell 31% der Befragten KI-User.

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